Bilanz und Beschlussvorlage Wanderfalkenschutzmaßnahmen am Battert

Mitgliederversammlung am 13. März 2026

Bilanz und Beschlussvorlage Wanderfalkenschutzmaßnahmen am Battert

L

Das Wanderfalkenschutzkonzept des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Battert

Verantwortlich: Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder

Bilanz

Ideologie schlägt Wahrheit

Der Wanderfalke wurde durch Menschen fast ausgerottet. Deshalb ist er nach deutschem und EU-Recht streng geschützt, steht jedoch nicht mehr auf der „Roten Liste“ als vom aussterben bedrohter Vogel.

Der Falkennachwuchs am Battert war in den letzten Jahren mangelhaft oder fehlte ganz
Dadurch war das Regierungspräsidium gezwungen, Maßnahmen zur Förderung des Bruterfolges zu ergreifen.
Das Regierungspräsidium identifizierte als alleinige Störgröße den Menschen tierische Feinde wurden ignoriert und im Fall des Uhu sogar geleugnet, obwohl eine Dokumentation die Anwesenheit des Uhus belegt!

Die Folge war die, am 12.12.2022 von der Stadt Baden-Baden erzwungenermaßen, erlassene Allgemeinverfügung zum Schutz des Wanderfalken
Eine Zusammenarbeit mit den beiden Schwarzwaldvereinen Baden-Baden, Yburg und dem Historischen Verein Yburg in Sachen Wanderfalkenschutz wurde von Frau Felder abgelehnt

Mit erheblichen Steuergeldaufwand wurden Kletterhaken zerstört und die hölzernen Brückenteile der historischen Felsenbrücke abgebaut.

Damit wurde ein seit 1840 dokumentiertes Kulturdenkmal mutwillig beschädigt!

Alternativen zum Abbau der Felsenbrücke wurden nicht ausreichend untersucht, obwohl es einen konstruktiven Lösungsvorschlag seitens des Schwarzwaldvereins Yburg gibt.

Verschwendung von Steuergeldern

Waldwege wurden ganzjährig für Wanderer gesperrt . Dadurch werden Menschen mit körperlichen Einschränkungen behindert

Vorhandene Infotafeln über die Natur des Battert- Biotops wurden entfernt Die mehrfach für Januar 2023 angekündigten neuen Infotafeln sind bis heute nicht aufgestellt

Bilanz nach drei Jahren Aussperrung von uns Menschen und erheblichem Einsatz von Steuergeldern:

Alle Feinde des Wanderfalken sind am Battert wohnhaft . Dazu zählen:

Krähen

Kolkrabe

Uhu seit 2024 wohnhaft am Battert, zuvor am Hardberg

Bussard kommt gelegentlich zum Besuch

Bruterfolge nach drei Jahren Aussperrung des „alleinigen Störfaktors Mensch“: 3 Jungfalken ein sehrschwaches Ergebnis!

Es hätten mindestens doppelt so viele Jungfalken geben müssen.

Der Bereich um die Badener Wand wurde durch die am 12.12.2022 erlassene Allgemeinverfügung ganzjährig für Wanderer und Kletterer gesperrt. Dagegen haben Deutscher Alpenverein und Timo Braun, Arbeitskreis Klettern und Naturschutz (AKN), Klage beim Verwaltungsgericht Karlsruhe eingereicht und Recht bekommen!
Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat mit seinem Urteil vom 29. Juli 2025 das ganzjährige Betretungsverbot des Bereiches um die Badener Wand aufgehoben und auf die empfindliche Brutzeit zwischen dem 15. Januar und 31. Juli begrenzt, also wie vor der Allgemeinverfügung
Das Regierungspräsidium Karlsruhe versucht diesen Urteilsspruch zu umgehen. Deshalb klagt Timo Braun erneut gegen diesen Versuch.

Der Schwarzwaldverein Yburg hat mit seinem Schreiben vom 29. Dezember 2025 an Frau Regierungspräsidentin Felder nachfolgende Forderungen gestellt

Keine Ignoranz mehr gegenüber den, uns Wanderer entlastenden, wissenschaftlichen Berichte einschließlich der Stellungnahme des Herrn Dr. Fiedler; Max Planck Institut Radolfzell, vom 08. September 2022 an das Regierungspräsidium Karlsruhe

Wir fordern die unverzügliche Aufhebung aller Wegesperren insbesondere des Verbindungsweges zwischen dem Unteren und Oberen Felsenweg, hoch zur Ritterplatte. Dies ist für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung wichtig

Die Wiedererrichtung der Felsenbrücke mit optimierter Zugangangssperre. Wir, als staatlich anerkannter Naturschutzverein, wollen und fördern den Bruterfolg des Wanderfalken auf naturwissenschaftlicher Basis! In diesem Sinne schließen wir uns der Forderung von „100% Battert“ zur Wiedererrichtung der Felsenbrücke an.

Die Aufstellung der vielfach versprochenen Infotafeln über die Natur des Battert, insbesondere des Wanderfalken

Vorschlag von BW Forst vom 26.01.2026:

Errichtung einer neuen Aussichtsplattform bei der Bergwachthütte, die ganzjährig auch für Familien begehbar ist:

sehr schwaches

Lesenswert:
Dazu der Hinweis, dass das Falkenpaar Menschen gewohnt sind!

Herrn Dr. Fiedler in seiner Stellungnahme vom 8. September 2022 an das Regierungspräsidium Karlsruhe

Seite 3:  Frage:

Welche Rolle bei Störungen spielt der Abstand und welche die Sichtbarkeit zwischen Falkenhorst und Kletterroute?

Antwort: Einen wichtigen Faktor stellt dabei aber die Vorhersehbarkeit des Ablaufs einer Störung dar. Wie z.B. Hüppop & Hagen (1990) zeigen konnten, reagiert ein Vogel, der nahe an einem Weg brütet, weniger stark auf Menschen, die vorhersehbar auf dem Weg laufen und diesen nicht verlassen, als auf sogar weiter entfernte Personen, die ungewöhnliche Routen einschlagen.

Erfahrungsbericht von BRANDT, A. & O. WANDT: „Ein Beispiel zur Störungsempfindlichkeit beim Wanderfalken“

https://www.zobodat.at/pdf/Corax_23_0140-0145.pdf

https://ornithologie-schleswig-holstein.de/coraxartikel/Brandt&Wandt_2016_Corax_23_140-145.pdf

Arbeiter arbeiten in direkter Nähe und während der Brutzeit neben einem Falkenhorst ohne die Falkenbrut zu stören!!!!

NLP Schwarzwald

 https://www.nationalpark-schwarzwald.de/nationalpark/blog/2020/die-wundersame-geschichte-des-wanderfalken

Wer isst hier wen? Uhu und Wanderfalke

Der Uhu ist ein formidabler Raubvogel mit einer sehr abwechslungsreichen Ernährung. Säugetiere machen den Großteil seiner Nahrung aus, aber auch Vögel und einige andere Tiergruppen gehören zu seinem Speiseplan. Und der Wanderfalke ist da keine Ausnahme. Der größte heimische Eulenvogel ernährt sich von jungen Wanderfalken, aber auch von erwachsenen Tieren.
Neues aus der „Störungsbiologie“ am Beispiel der Waldohreule

Veronika Berger, 1996

https://www.zobodat.at/pdf/AZBG_29_0161-0172.pdf

Bei einem ganzjährigen Wegegebot stellt die Annäherung von Menschen

an die Nester brütender Waldohreulen — zumindest in meinem Untersuchungsgebiet

— keinen Störreiz dar.
Offen bleibt, ob nicht auch ohne dieses Wegegebot lediglich ein vernachlässigbarer Störreiz für die Eulen vorliegt: Trotz großer Erregung blieben die Eulen ja auch am Nest, wenn eine Versuchsperson sich abseits vom Weg näherte. Es flogen auch trotz der immer wiederkehrenden Störreize fast alle Jungen aus.

Vorschlag von BW Forst vom 26.01.2026:

Errichtung einer neuen Aussichtsplattform  bei der Bergwachthütte, die ganzjährig auch für Familien begehbar ist.

Chancen:  ganzjährige Begehbarkeit

Risiko:  Was ist, wenn der Wanderfalke plötzlich an der Falkenwand brütet?

Kosten:  Was ist preiswerter, eine neue Aussichtsplattform oder
  die Wiedererrichtung der Felsenbrücke?

Zur Ausgestaltung der neuen Aussichtsplattform sollen Vertreter der betroffenen Vereine und Institutionen mitarbeiten.

Hinweis  Für den Historischen Verein Yburg ist die Reparatur/   Wiederherstellung der historischen Felsenbrücke unabdingbar!

Beschlussvorlage:

Vorschlag von BW Forst vom 26.01.2026:

Wir fordern die Wiederrichtung der Felsenbrücke am alten Standort, weil sie unter falschen Voraussetzungen demontiert worden ist!

Wir sind, im Sinne eines nachhaltigen Artenschutzes, unter Berücksichtigung der Kosten und weiterer noch zu klärender Randbedingungen für den Alternativvorschlag von BW Forst, eine Aussichtsplattform bei der Bergwachthütte zu errichten.

  Ja                                    Nein

Wegesperren

Wir fordern die Aufhebung jeglicher Wegesperren zugunsten von Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung

Unsere Landtagsabgeordnete Cornelia von Loga versucht im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten in dieser Angelegenheit zu vermitteln.

Dafür ein herzliches Dankeschön!

Protokoll

Ort:                 Gasthaus Zur Linde, Steinbach

Beginn:           19.00 Uhr

Ende:              21:00 Uhr

Protokoll:       Gerd Seiert

Tagesordnungspunkte

1

Einladung

Die Einladung zu dieser Sitzung wurde satzungsgemäß rechtzeitig verteilt über das Gemeindeblatt, Tagespresse, Homepage und Mail

Anwesende:    40

2

Bericht der Vorsitzenden      Silvia Steger + Gerd Seiert

Im Berichtsjahr 2025 waren drei Todesfälle von Mitgliedern zu beklagen.

Events, wie Brotbackkurs, Bierduschen, Einweihung Brotbackhäuschen ergänzten unser sehr vielseitiges Programm.

Am 27. Juni findet in Hohenwart die diesjährige Delegiertenversammlung statt.

Dort geht es evtl. um die Beitragserhöhung Stufe 2 mit +3€/ Mitglied bzw. Familienmitgliedschaften ab 2028. Diese Beitragserhöhung wird voraussichtlich für Yburg keine Auswirkungen haben.

Wir haben bei unseren Veranstaltungen viele Gäste und daraus ergeben sich 18 Neumitglieder in 2025.

Der Verein hat 226 Mitglieder.

Ein wichtiger Hinweis, der auch werbewirksam ist. Wir sind durch unseren Verein Unfall versichert!

3

Wandern        Karl Keller

Die Zahl der durchgeführten Halbtags-Wanderungen ist mit 20 Wanderungen um 1/3 zurück gegangen, die Zahl der Ganztages- und Sportwanderungen dagegen deutlich gestiegen.

Auch die Mittwochswanderungen konnten von 5 auf 8 Wanderungen gesteigert werden. Großes Lob an Elisabeth Zerr und ihre Unterstützer/ Innen!

Die Anzahl der Rad- und Wanderkilometer ist mit über 1400 km gegenüber 2024 nahezu gleich geblieben.

Bewegung und Kommunikation halten Geist und Körper fit. Deshalb geht zum Wandern/ Radfahren!

Die diesjährigen Mehrtagestouren waren sehr schnell ausgebucht. Es bestehen Wartelisten.

4

Radfahren      Wolfgang Fischer

Die Anzahl der Radtouren und Mehrtagestouren ging in 2025 auch Wetter bedingt leicht zurück.

Die Radsaison 2026 beginnt am 8. April, nach Ostern. Das neue Programm wird in KW 12 entwickelt und noch vor Ostern veröffentlicht.

 

Wir suchen noch neue Wanderführer/ Innen und Radtourenleiter/ Innen

Eine gute Einarbeitung und Wegebegleitung wird garantiert!

Professionelle Ausbildungen zum Tourenleiter wird bezuschusst oder ganz vom Verein getragen.

5

Presse             Karl Keller

Die Zusammenarbeit mit der Tagespresse ist befriedigend. Wir genießen wenig Wertschätzung, ist ausbaufähig.

Presse; Tagespresse, Gemeindeblätter Rebland und Sinzheim, Social Media

Neue Hompage

Mittlerweile haben sich der neuen Homepage sehr viele Vereine angeschlossen.

Vorteile:

Für alle Vereine strukturiertes Vorgehen mit Landkarte und max. 4 Bildern.

Nachteile:

Pdf- Dokumente können unter „Termine“ noch nicht eingestellt werden.

In der Rubrik Kategorie fehlt noch der Button für „Heimat und Kultur“

6

Naturschutz   Manfred Herr
Manfred klärte recht umfangreich auf die Gefahr durch die Asiatische Hornisse auf und zeigte auf, was wir jetzt im Frühjahr, wenn die Königinnen ausfliegen, tun können, um Sie gefahrlos ein zu fangen.

7

Falkenschutzkonzept am Battert – Bilanz und Maßnahmen         Karl Keller

Nach drei Jahren Aussperrung vom „alleinigen Störfaktor Mensch“ gibt es nur 2 Falkenjungvögel!

Dafür nisten jetzt alle gefiederten Falkenfeinde in nächster Nähe zum Wanderfalken. Der Uhu frisst auch erwachsene Wanderfalken. Der Schwarzwaldverein hatte in 2022 ausdrücklich darauf hingewiesen. Tierische Falkenfeinde wurden vom Regierungspräsidium ignoriert! Das Regierungspräsidium unter Leitung von Regierungspräsidentin Sylvia Felder ignoriert alle wissenschaftlichen Berichte, die gegen ihre Ideologie sprechen, einschließlich der Stellungnahme von Dr. Fiedler, Max-Planck-Institut Radolfzell vom 08. September 2022.

Nach unserem heutigen Kenntnisstand war der Abbau der Felsenbrücke und die Sperrung von Wegen eine total überzogene Maßnahme.

Deshalb fordern wir die Aufhebung aller Wegesperren und die Wiederherstellung der historischen Felsenbrücke!

Von Forst BW wurde ein alternativer neuer Standort bei der Bergwachthütte am Battert vorgeschlagen, der ganzjährig begehbar sein soll. Der Schwarzwaldverein zeigt Bereitschaft diesen Weg unter noch fest zu legenden Bedingungen mit zu gestalten. Am 24. März 2024 findet dazu eine Besprechung im Regierungspräsidium Karlsruhe statt zu der neben dem Schwarzwaldverein (Hauptverein, Baden-Baden, Yburg) auch Herr Hauk, Forstamt Baden-Baden und die Baden-Badener Touristik eingeladen ist.

Beschlüsse:

Wir fordern die Wiederherstellung der historischen Felsenbrücke und die Aufhebung aller Wegesperren.

Einstimmiger Beschluss

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung autorisiert, in die Verhandlungen mit dem Regierungspräsidium und Forst BW ein zu steigen.
Einstimmiger Beschluss 

Mehr und ausführliche Infos s. Homepage/ Berichte

8

Schatzmeister in         Sina Seiert

Das Vereinsvermögen auf 12.774 € angewachsen.Die Kasse wurde von den beiden Kassenprüfern Eva Vogel und Peter Schönfelder geprüft und für in Ordnung befunden.

Somit konnte unsere Schatzmeisterin einstimmig entlastet werden.

9

Entlastung des Vorstandes

Die Entlastung nahm Arno Klein vor.

Der Vorstand wurde einstimmig entlastet!

10

Ehrungen

Für 25 Jahre Treue zum Verein wurden geehrt

Frau Gisela Baumgartner

Frau Gisela Huber

Herr Ivo Kocijan

Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden

Frau Ursula Schäfer

Frau Ulrike Dressler   und

Herr Peter Velten geehrt.

11

Wahlen des Gesamtvorstandes

Gewählt wurden

Vorsitzende                Silvia Steger                einstimmig

Vorsitzender              Gerd Seiert                 einstimmig

Wandern und Presse Karl Keller                   einstimmig

Radfahren                  Wolfgang Fischer       einstimmig

Schatzmeister            Arno Klein                  einstimmig

Schriftführer              Gerd Seiert                 einstimmig

Natur                          vorübergehend unbesetzt

Wege                          Michael Seiert            einstimmig

Kultur und Heimat     Silvia Steger                einstimmig

Senioren                     Elisabeth Zerr             einstimmig

Beirat                         Manfred Teubner      einstimmig

Kassenprüfer              Eva Vogel                    einstimmig

                                   Peter Schönfelder      einstimmig

Anmerkungen:

Karl Keller führt die Ämter Wandern und Presse für nur ein Jahr und wechselt dann zu Natur bzw. Kultur und Heimat

Er löst dann Silvia Steger ab

12

Wünsche und Anträge

Keine!

Mitgliederversammlung am 13. März 2026

Bilanz und Beschlussvorlage Wanderfalkenschutzmaßnahmen am Battert

L

Das Wanderfalkenschutzkonzept des Regierungspräsidiums Karlsruhe am Battert

Verantwortlich: Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder

Bilanz

Ideologie schlägt Wahrheit

Der Wanderfalke wurde durch Menschen fast ausgerottet. Deshalb ist er nach deutschem und EU-Recht streng geschützt, steht jedoch nicht mehr auf der „Roten Liste“ als vom aussterben bedrohter Vogel.

Der Falkennachwuchs am Battert war in den letzten Jahren mangelhaft oder fehlte ganz
Dadurch war das Regierungspräsidium gezwungen, Maßnahmen zur Förderung des Bruterfolges zu ergreifen.
Das Regierungspräsidium identifizierte als alleinige Störgröße den Menschen tierische Feinde wurden ignoriert und im Fall des Uhu sogar geleugnet, obwohl eine Dokumentation die Anwesenheit des Uhus belegt!

Die Folge war die, am 12.12.2022 von der Stadt Baden-Baden erzwungenermaßen, erlassene Allgemeinverfügung zum Schutz des Wanderfalken
Eine Zusammenarbeit mit den beiden Schwarzwaldvereinen Baden-Baden, Yburg und dem Historischen Verein Yburg in Sachen Wanderfalkenschutz wurde von Frau Felder abgelehnt

Mit erheblichen Steuergeldaufwand wurden Kletterhaken zerstört und die hölzernen Brückenteile der historischen Felsenbrücke abgebaut.

Damit wurde ein seit 1840 dokumentiertes Kulturdenkmal mutwillig beschädigt!

Alternativen zum Abbau der Felsenbrücke wurden nicht ausreichend untersucht, obwohl es einen konstruktiven Lösungsvorschlag seitens des Schwarzwaldvereins Yburg gibt.

Verschwendung von Steuergeldern

Waldwege wurden ganzjährig für Wanderer gesperrt . Dadurch werden Menschen mit körperlichen Einschränkungen behindert

Vorhandene Infotafeln über die Natur des Battert- Biotops wurden entfernt Die mehrfach für Januar 2023 angekündigten neuen Infotafeln sind bis heute nicht aufgestellt

Bilanz nach drei Jahren Aussperrung von uns Menschen und erheblichem Einsatz von Steuergeldern:

Alle Feinde des Wanderfalken sind am Battert wohnhaft . Dazu zählen:

Krähen

Kolkrabe

Uhu seit 2024 wohnhaft am Battert, zuvor am Hardberg

Bussard kommt gelegentlich zum Besuch

Bruterfolge nach drei Jahren Aussperrung des „alleinigen Störfaktors Mensch“: 3 Jungfalken ein sehrschwaches Ergebnis!

Es hätten mindestens doppelt so viele Jungfalken geben müssen.

Der Bereich um die Badener Wand wurde durch die am 12.12.2022 erlassene Allgemeinverfügung ganzjährig für Wanderer und Kletterer gesperrt. Dagegen haben Deutscher Alpenverein und Timo Braun, Arbeitskreis Klettern und Naturschutz (AKN), Klage beim Verwaltungsgericht Karlsruhe eingereicht und Recht bekommen!
Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat mit seinem Urteil vom 29. Juli 2025 das ganzjährige Betretungsverbot des Bereiches um die Badener Wand aufgehoben und auf die empfindliche Brutzeit zwischen dem 15. Januar und 31. Juli begrenzt, also wie vor der Allgemeinverfügung
Das Regierungspräsidium Karlsruhe versucht diesen Urteilsspruch zu umgehen. Deshalb klagt Timo Braun erneut gegen diesen Versuch.

Der Schwarzwaldverein Yburg hat mit seinem Schreiben vom 29. Dezember 2025 an Frau Regierungspräsidentin Felder nachfolgende Forderungen gestellt

Keine Ignoranz mehr gegenüber den, uns Wanderer entlastenden, wissenschaftlichen Berichte einschließlich der Stellungnahme des Herrn Dr. Fiedler; Max Planck Institut Radolfzell, vom 08. September 2022 an das Regierungspräsidium Karlsruhe

Wir fordern die unverzügliche Aufhebung aller Wegesperren insbesondere des Verbindungsweges zwischen dem Unteren und Oberen Felsenweg, hoch zur Ritterplatte. Dies ist für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung wichtig

Die Wiedererrichtung der Felsenbrücke mit optimierter Zugangangssperre. Wir, als staatlich anerkannter Naturschutzverein, wollen und fördern den Bruterfolg des Wanderfalken auf naturwissenschaftlicher Basis! In diesem Sinne schließen wir uns der Forderung von „100% Battert“ zur Wiedererrichtung der Felsenbrücke an.

Die Aufstellung der vielfach versprochenen Infotafeln über die Natur des Battert, insbesondere des Wanderfalken

Vorschlag von BW Forst vom 26.01.2026:

Errichtung einer neuen Aussichtsplattform bei der Bergwachthütte, die ganzjährig auch für Familien begehbar ist:

sehr schwaches

Lesenswert:
Dazu der Hinweis, dass das Falkenpaar Menschen gewohnt sind!

Herrn Dr. Fiedler in seiner Stellungnahme vom 8. September 2022 an das Regierungspräsidium Karlsruhe

Seite 3:  Frage:

Welche Rolle bei Störungen spielt der Abstand und welche die Sichtbarkeit zwischen Falkenhorst und Kletterroute?

Antwort: Einen wichtigen Faktor stellt dabei aber die Vorhersehbarkeit des Ablaufs einer Störung dar. Wie z.B. Hüppop & Hagen (1990) zeigen konnten, reagiert ein Vogel, der nahe an einem Weg brütet, weniger stark auf Menschen, die vorhersehbar auf dem Weg laufen und diesen nicht verlassen, als auf sogar weiter entfernte Personen, die ungewöhnliche Routen einschlagen.

Erfahrungsbericht von BRANDT, A. & O. WANDT: „Ein Beispiel zur Störungsempfindlichkeit beim Wanderfalken“

https://www.zobodat.at/pdf/Corax_23_0140-0145.pdf

https://ornithologie-schleswig-holstein.de/coraxartikel/Brandt&Wandt_2016_Corax_23_140-145.pdf

Arbeiter arbeiten in direkter Nähe und während der Brutzeit neben einem Falkenhorst ohne die Falkenbrut zu stören!!!!

NLP Schwarzwald

 https://www.nationalpark-schwarzwald.de/nationalpark/blog/2020/die-wundersame-geschichte-des-wanderfalken

Wer isst hier wen? Uhu und Wanderfalke

Der Uhu ist ein formidabler Raubvogel mit einer sehr abwechslungsreichen Ernährung. Säugetiere machen den Großteil seiner Nahrung aus, aber auch Vögel und einige andere Tiergruppen gehören zu seinem Speiseplan. Und der Wanderfalke ist da keine Ausnahme. Der größte heimische Eulenvogel ernährt sich von jungen Wanderfalken, aber auch von erwachsenen Tieren.
Neues aus der „Störungsbiologie“ am Beispiel der Waldohreule

Veronika Berger, 1996

https://www.zobodat.at/pdf/AZBG_29_0161-0172.pdf

Bei einem ganzjährigen Wegegebot stellt die Annäherung von Menschen

an die Nester brütender Waldohreulen — zumindest in meinem Untersuchungsgebiet

— keinen Störreiz dar.
Offen bleibt, ob nicht auch ohne dieses Wegegebot lediglich ein vernachlässigbarer Störreiz für die Eulen vorliegt: Trotz großer Erregung blieben die Eulen ja auch am Nest, wenn eine Versuchsperson sich abseits vom Weg näherte. Es flogen auch trotz der immer wiederkehrenden Störreize fast alle Jungen aus.

Vorschlag von BW Forst vom 26.01.2026:

Errichtung einer neuen Aussichtsplattform  bei der Bergwachthütte, die ganzjährig auch für Familien begehbar ist.

Chancen:  ganzjährige Begehbarkeit

Risiko:  Was ist, wenn der Wanderfalke plötzlich an der Falkenwand brütet?

Kosten:  Was ist preiswerter, eine neue Aussichtsplattform oder
  die Wiedererrichtung der Felsenbrücke?

Zur Ausgestaltung der neuen Aussichtsplattform sollen Vertreter der betroffenen Vereine und Institutionen mitarbeiten.

Hinweis  Für den Historischen Verein Yburg ist die Reparatur/   Wiederherstellung der historischen Felsenbrücke unabdingbar!

Beschlussvorlage:

Vorschlag von BW Forst vom 26.01.2026:

Wir fordern die Wiederrichtung der Felsenbrücke am alten Standort, weil sie unter falschen Voraussetzungen demontiert worden ist!

Wir sind, im Sinne eines nachhaltigen Artenschutzes, unter Berücksichtigung der Kosten und weiterer noch zu klärender Randbedingungen für den Alternativvorschlag von BW Forst, eine Aussichtsplattform bei der Bergwachthütte zu errichten.

  Ja                                    Nein

Wegesperren

Wir fordern die Aufhebung jeglicher Wegesperren zugunsten von Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung

Unsere Landtagsabgeordnete Cornelia von Loga versucht im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten in dieser Angelegenheit zu vermitteln.

Dafür ein herzliches Dankeschön!