Satzung des Schwarzwaldvereins Ortsgruppe Yburg e.V.

§ 1

Name, Sitz und Zugehörigkeit

1.)   Die Ortsgruppe des Schwarzwaldvereins ist in das Vereinsregister mit dem Namen

„  Schwarzwaldverein Yburg e.V.“, eingetragen beim Amtsgericht Mannheim mit der

VR Nr. VR 200345. Sitz ist Baden-Baden -Steinbach.

2.)   Die Ortsgruppe gehört dem Schwarzwaldverein e. V. – Hauptverein – in Freiburg als selbständiges Mitglied gemäß der Satzung des Hauptvereins an. Die Satzung des Hauptvereins ist für die Ortsgruppe verbindlich.

 

§ 2

Zweck und Ziele

1.)   Mit ihrer Tätigkeit verfolgt die Ortsgruppe ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke nach § 52 Abs. 2 der Abgabenordnung.“

Zweck der Ortsgruppe ist

a)       die Förderung des Sports (Wandern);

b)   die Förderung des Naturschutzes, der Landschaftspflege und des Umweltschutzes
im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes und der Naturschutzgesetze des Landes Baden-Württemberg;

c)       die Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde;

d)       die Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege;

e)       die Förderung des traditionellen Brauchtums;

f)         die Förderung der Jugendarbeit;

g)       die Förderung der Familienarbeit;

h)       die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens.

2.)   Der Satzungszweck wird verwirklicht durch

a)   die Durchführung von Wanderungen und Radwanderungen, andere moderne Formen sportlicher Betätigungen, sowie Gymnastik und Laufen, bei denen auch Wissen über die Vereinszwecke vermittelt wird;

b)   das Anlegen, Markieren und Unterhalten von Wanderwegen;

c)   die Einrichtung, Pflege und Besuch von Landschafts- und Naturschutzgebieten sowie Schulung von Erwachsenen und Kindern;

d)   die Information über Geschichte und Baulichkeiten der Heimat, Beteiligung an örtlichen Aktionen, Durchführung eigener Nachforschungen;

e)   die Übernahme von Patenschaften für örtliche Denkmäler, Feldkreuze, usw.;

f)     die Förderung von Volkstanzgruppen als Abteilung der Ortsgruppe;

g)   die Förderung des Unterhalts und des Betriebs von Wanderheimen und Hütten als Angebot im Rahmen der Jugendarbeit und für Erwachsene als Begegnungs- und Informationsstätten sowie von Aussichtstürmen;

h)   die Förderung der Jugend- und Familienarbeit als Abteilungen der Ortsgruppe und die Durchführung von Veranstaltungen im Sinne der Jugend- und Familienarbeit;

i)     die Durchführung von Seniorenwandern und Seniorentreffen.

3.)   Die Ortsgruppe dient den Menschen ohne Ansehen von Herkunft, Geschlecht, Weltanschauung oder Religion; sie ist politisch nicht gebunden.

4.)   Mit gleichgerichteten ausländischen Vereinigungen und deren Mitgliedern kann die Ortsgruppe im Geist der Völkerverständigung Verbindung pflegen.

 

§ 3

Gemeinnützigkeit

1.)   Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Ortsgruppe fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

2.)   Das Amt des Vereinsvorstandes wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.

Die Mitgliederversammlung kann abweichend von Satz 1 beschließen, dass dem Vorstand im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten eine angemessene Vergütung bezahlt wird. Diese Vergütung unterliegt der Aufzeichnungspflicht

 

§ 4

Mitglieder

1.)   Mitglieder der Ortsgruppe können natürliche und juristische Personen, Firmen sowie nicht rechtsfähige Organisationen und Dienststellen werden. Die Mitgliedschaft setzt eine Beitrittserklärung voraus. Über die Aufnahme eines Mitglieds entscheidet der Vor­stand.

2.)   Eltern können mit ihren Kindern bis zum vollendeten 26. Lebensjahr in Familienmitglied­schaft beitreten und zahlen den Familienbeitrag.

3.)   Die Mitglieder einer Ortsgruppe sind zur Teilnahme an Veranstaltungen des Hauptver­eins sowie zur Benützung seiner Einrichtungen und Vergünstigungen berechtigt.

 

§ 5

Beiträge

Der Mitgliedsbeitrag setzt sich zusammen aus dem

a)   Beitragsanteil für die Ortsgruppe, dessen Höhe von der Mitgliederversammlung der Ortsgruppe beschlossen wird und

b)   dem Beitragsanteil für den Hauptverein, dessen Höhe von den Delegierten der Ortsgruppen in der Delegiertenversammlung beschlossen wird.

c)   Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr sind beitragsfrei.

Der gesamte Beitrag ist bis zum 31. März des laufenden Jahres fällig.

 

§ 6

Vereinsorgane

Die Vereinsorgane sind

1.)   die Mitgliederversammlung,

2.)   der Vorstand.

 

§ 7

Mitgliederversammlung

1.)   Die jährliche ordentliche Mitgliederversammlung wird in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres durch den Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter einberufen. Die Einladung zu der Mitgliederversammlung wird an die Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin mit Angabe der Tagesordnung in der Presse ( Badisches Tagblatt,        Acher- und Bühler Bote, Mitteilungsblatt Baden – Baden-Rebland ) bekannt gegeben.

2.)   Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss abgehalten werden, wenn sie dem Vorstand aus dringenden Gründen erforderlich erscheint oder wenn der zehnte Teil der Mitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zweckes und der Gründe fordert.

3.)   In die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung sind mindestens folgende Punkte aufzunehmen:

a)     Entgegennahme des Jahres- und Rechenschaftsberichtes und Entlastung des Vorstandes,

b)   soweit erforderlich Wahl des Vorstandes und von zwei Rechnungsprüfern,

c)   Beschlussfassung über Anträge des Vorstandes und der Mitglieder.

4.)   Über jede Sitzung der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das vom Vor­sitzenden (Versammlungsleiter) und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

 

§ 8

Vorstand

1.)   Die Ortsgruppe wählt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von drei Jahren einen Vorstand. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist. In der Regel besteht der Vorstand aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Rechner und dem Schriftführer sowie den Fachwarten der Ortsgruppe wie dem Wegewart, dem Wanderwart, dem Naturschutzwart, dem Jugendleiter, dem Fachwart für Öffentlichkeitsarbeit, dem Fachwart für Heimatpflege und dem Familienwart. Bis zu 2 Ämter können in Personalunion versehen werden.

Vorstand im Sinne des § 26BGB sind der oder die Vorsitzende(n) und sein Stellvertreter.

Jeder ist für sich alleine vertretungsberechtigt

2.)   Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch Satzung einem Vereinsorgan obliegen. Neben der Vertretung des Vereins hat der Vor­stand die laufenden Geschäfte zu führen. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

3.)   Der Vorstand kann Beiräte berufen und Ausschüsse zur Erledigung bestimmter Vereinsaufgaben bilden sowie zur Unterstützung seiner Tätigkeiten eine Geschäftsstelle einrichten. Bei­räte und Ausschüsse haben beratenden Charakter.

4.)   Über jede Sitzung des Vorstandes, der Beiräte und der Ausschüsse werden Protokolle gefertigt, die vom Leiter der Sitzungen und dem Protokollführer unterschrieben werden.

5.)   Jugendleiter werden durch die Jugendgruppen gemäß ihrer Satzung gewählt. Sie müs­sen durch den Vorstand der Ortsgruppe bestätigt werden. Jugendleiter haben Sitz und Stimme im Vorstand.

6.)   Die Vorstandsmitglieder haben Anspruch auf Ersatz von Auslagen, die bei ihrer Tätigkeit für den Verein entstanden sind.

7.)   Der Vorstand ist ermächtigt, redaktionelle Änderungen dieser Satzung ohne Mitgliederversammlung zu beschließen, wenn diese behördlicherseits angeregt werden.

 

§ 9

Rechnungsführung

1.)   Die Rechnung wird nach den Regeln der kaufmännischen Buchführung geführt. Ausga­ben bedürfen der Zustimmung und Anweisung des 1.Vorsitzenden oder des 2. Vorsitzenden.

2.)   Der Rechner führt ein Kassenbuch, überwacht die Rechnungsführung und ist für diese verantwortlich. Auf Verlangen berichtet er dem Vorstand über den Stand der Rechnung und des Vermögens. Der Rechner berichtet der Mitgliederversammlung durch einen von ihm zu fertigenden Kassenbericht.

3.)   Zur Prüfung der Jahresabrechnung werden von der Mitgliederversammlung zwei Rechnungsprüfer für die Dauer der Amtszeit des Vorstands gewählt. Diese prüfen zum Ende eines Geschäftsjahres die Rechnungsführung und fertigen für die Mitgliederversammlung einen Prüfbericht an.

 

§ 10

Rechte der Mitglieder

1.)   Die ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Stimmberechtigt sind alle erschienenen Mitglieder ab dem vollendeten 18. Lebensjahr. In den Vorstand können nur volljährige Mitglieder gewählt werden. Bei allen Abstimmungen, die nach dieser Satzung vorzu­nehmen sind, entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stim­mengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Bei Wahlen genügt die relative Mehrheit der abgegebenen Stimmen, bei Stimmengleichheit gilt ein Wahlvorschlag als abgelehnt.

2.)   Die Stimmen werden offen abgegeben, sofern nicht die Wahl- oder Abstimmungsberech­tigten geheime Stimmabgabe beschließen. Eine Beschlussfassung hierüber kann jeder Wahl- oder Abstimmungsberechtigte beantragen.

3.)   Satzungsänderungen können in der Mitgliederversammlung nur durch eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

 

§ 11

Ehrenmitglieder, Ehrenvorsitzende

1.) Mitglieder der Ortsgruppe, die sich im Sinne der Bestrebungen des Schwarzwaldvereins besondere Verdienste erworben haben, können durch Beschluss des Ortsgruppenvorstandes zu Ehrenmitgliedern der Ortsgruppe ernannt werden. Sie bleiben ordentliche Mitglieder, können jedoch von der Beitragszahlung an die Ortsgruppe befreit werden. Die Ernennung erfolgt in der Regel in einer Mitgliederversammlung.

2.) Die Ortsgruppe kann durch Beschluss des Ortsgruppenvorstandes den ersten oder zweiten Vorsitzenden für seine besonderen, langjährigen Verdienste zum Ehrenvorsitzenden ernennen. Die Ernennung erfolgt im Rahmen einer Mitgliederversammlung.

 

§ 12

Austritt und Ausschluss

1.)   Ein Mitglied kann nur zum Schluss eines Kalenderjahres aus dem Verein austreten. Der Austritt muss schriftlich bis zum 30. November beim Vorstand der Ortsgruppe vorliegen.

2.)   Schädigt ein Mitglied das Vereinswohl erheblich oder bleibt es trotz wiederholter, schriftli­cher Mahnung mit der Zahlung des Jahresbeitrages im Rückstand, so kann es durch den Vorstand der Ortsgruppe, vorbehaltlich einer Berufung an die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe, ausgeschlossen werden.

3.)   Gegen den Ausschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe einlegen. Die Berufungsfrist beträgt einen Monat.

4.)   Vor der Entscheidung über die Berufung muss das Mitglied ausreichend Gelegenheit zu seiner Rechtfertigung haben.

 

§ 13

Auflösung

1.)   Die Ortsgruppe kann sich auf Schluss eines Kalenderjahres nur auflösen, wenn eine eigens für diesen Zweck einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung, in der mindestens ein Drittel der Mitglieder anwesend sein muss, mit Dreiviertel-Mehrheit die Auflösung beschließt. Zeitpunkt und Tagesordnung dieser Versammlung sind dem Präsidenten des Hauptvereins mindestens vier Wochen vorher schriftlich anzuzeigen.

2.)   Sollte in der zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung wegen fehlender Teilnehmer eine Auflösung nicht möglich sein, ist innerhalb der nächsten 6 Wochen eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Die Auflösung der Orts­gruppe kann dann mit Mehrheit der anwesenden Mitglieder beschlossen wer­den. Auch diese Versammlung ist dem Präsidenten des Hauptvereins vier Wochen vorher schriftlich anzu­zeigen.

3.)   Bei Auflösung der Ortsgruppe oder bei Wegfall ihres steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen der Ortsgruppe der Stadt Baden- Baden zu, die es nur unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke, welche den Zielen des Vereins entsprechen, zu verwenden hat.

 

§ 14

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 15

Inkrafttreten der Satzung

1.)   Die Satzung tritt mit Beschluss der Mitgliederversammlung in Kraft.

2.)   Zu diesem Zeitpunkt treten alle bisherigen Satzungsbestimmungen außer Kraft.

Diese Fassung der Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 21.03.2017

beschlossen.

 

1. Vorsitzender und Schriftführer                               2. Vorsitzender

 

Gerd Seiert                                                                Rolf Vogel